Schwermetalle im Dentalenbereich
Amalgam: Die toxische Belastung.
Amalgam lift als die Hauptquelle für die Schwermetallbelastung im Menschlichen Körper 1. Das Problem bei diesem Werkstoff liegt primär in seiner Giftigkeit. Amalgam besteht zu etwa 50% aus Quecksilber, gemischt mit Silber, Zinn und Kupfer. (2)
Gesundheitliche Folgen:
Quecksilber ist hochtoxisch. Das Toxin ist Fettlöslich und speicher sich bevorzugt im Bindegewebe aber auch in Nervengewebe und Gebirn ab (3) Mögliche sysmptome einer chronischen Bealstung reichen von Müdigkeit und ‚Gehirnnebel‘ über Verdauungsbeschwerden bis hin zu Autoimmunerkrankungen. (4)
. Titan: Die immunologische Herausforderung
Während Amalgam primär giftig wirkt, liegt das Problem bei Titan meist in einer entzündlichen Reaktion des Immunsystems. Titan wird oft als biokompatibel bezeichnet, da es an der Luft sofort eine Oxidschicht bildet,. Dennoch reagieren etwa 15 bis 20 % der Bevölkerung unverträglich.
• Keine klassische Allergie: Eine echte Allergie (Typ IV) auf Titan ist extrem selten, da Titanoxide keine Verbindung mit körpereigenen Proteinen eingehen können,.
• Partikelabrieb und Entzündung: Beim Einbringen des Implantats oder durch Mikrobewegungen entsteht Abrieb (Titanoxidpartikel). Diese Partikel werden von Fresszellen (Makrophagen) aufgenommen. Bei genetisch prädisponierten Patienten reagieren diese Zellen hyperaktiv und schütten massiv entzündungsfördernde Botenstoffe (Zytokine wie TNF-α und IL-1β) aus,.
• Folgen: Diese „sterile Entzündung“ kann lokal zu Knochenabbau und Implantatverlust (Periimplantitis) führen. Systemisch können die ausgeschütteten Zytokine allgemeine Entzündungssymptome wie Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen oder depressive Verstimmungen verstärken,.
• Verunreinigungen: Titanimplantate können Spuren von Nickel, Vanadium oder Aluminium enthalten, auf die Patienten tatsächlich allergisch reagieren können.
3. Der „Batterieeffekt“ und Antennenwirkung
Befinden sich unterschiedliche Metalle im Mund (z. B. eine Goldkrone neben einer Amalgamfüllung oder einem Titanimplantat), entsteht ein galvanisches Element.
• Stromfluss: Der Speichel fungiert als Elektrolyt, wodurch Strom fließt und Metallionen verstärkt in Lösung gehen (Korrosion). Dies erhöht die toxische Belastung.
• Antennenwirkung: Metallische Implantate und Versorgungen können wie Antennen für elektromagnetische Strahlung (WLAN, Mobilfunk) wirken, was das Nervensystem stören und das Gewebe erwärmen kann,.
Diagnostik und Alternativen
Um Risiken zu minimieren, stehen moderne Diagnoseverfahren zur Verfügung:
• Für Titan: Der Titan-Stimulationstest prüft, ob die Immunzellen des Patienten auf Titanpartikel mit Entzündung reagieren. Eine genetische Analyse klärt den individuellen Entzündungsgrad.
• Für Amalgam/Metalle: Ein Lymphozytentransformationstest (LTT) kann Allergien auf Bestandteile wie Quecksilber oder Nickel nachweisen. Eine Multielementanalyse im Speichel zeigt den aktuellen Abrieb an.
Als sichere Alternative zu Metallen empfehlen Experten der biologischen Zahnmedizin zunehmend Hochleistungskeramik (Zirkonoxid). Diese ist immunologisch neutral, korrodiert nicht und löst keine „Antennen-Effekte“ aus,.
Quellenangabe
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