CRP (C-reaktives Protein) ist ein Entzündungsmarker im Blut und steigt bei akuten Infektionen oder Entzündungen an. In der Zahnmedizin dient CRP zur Beurteilung entzündlicher Prozesse, z. B. bei Parodontitis oder postoperativen Komplikationen nach Zahnextraktionen und Implantationen. Erhöhte Werte können auf eine verzögerte Heilung oder Infektion hinweisen.
Labor Diagnostik - Wenn Werte Antworten geben
Moderne Labordiagnostik liefert wichtige Hinweise auf Ursachen von Beschwerden, lange bevor sich Erkrankungen deutlich zeigen. Durch gezielte Untersuchungen erhalten wir ein präzises Bild individueller Belastungen, Mängel und Stoffwechselprozesse – als Grundlage für eine fundierte und persönliche Behandlung.
LTT - Lymphozyten Transformations Test
Der Lymphozyten-Transformations-Test (LTT) ist ein spezialisiertes laborchemisches Verfahren zur Beurteilung der individuellen Immunreaktion auf bestimmte Substanzen. Dabei wird untersucht, ob und in welchem Ausmaß Lymphozyten – wichtige Zellen des Immunsystems – auf definierte Auslöser reagieren.
LTT
In der Praxis wird der LTT vor allem bei Verdacht auf Unverträglichkeiten gegenüber Metallen (z. B. Titan, Nickel, Quecksilber oder Amalgam), Zahnmaterialien, Medikamenten oder Umweltstoffen eingesetzt. Er kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn unspezifische oder chronische Beschwerden bestehen und herkömmliche Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse liefern.
Verstärkung der Micro und Makro Struktur
Die natürliche weiße Farbe von Keramikimplantaten sorgt für ein blendendes Lächeln, das sich nicht von echten Zähnen unterscheiden lässt. Im Gegensatz zu Metallimplantaten gibt es kein Risiko, dass metallische Farben durch das Zahnfleisch scheinen, was für eine perfekte Ästhetik sorgt.
Vitamin D3
Die Fähigkeit von Keramikimplantaten, sich nahtlos mit dem Kieferknochen zu verbinden, ist entscheidend für ihre Stabilität und Langlebigkeit. Diese Osseointegration gewährleistet, dass Ihr Implantat sicher sitzt und eine solide Grundlage für den Zahnersatz bildet. Jährliche Vitamin D Tests bei Implantation gehören zu einer gründlichen Zahnkontrolle dazu.
Vitamin K
Vitamin K spielt eine wichtige Rolle für den Knochenstoffwechsel und die Zahngesundheit. Es unterstützt die Einlagerung von Calcium in Knochen und Kiefer und kann damit zur Stabilität des Zahnhalteapparates sowie zum langfristigen Erfolg von Implantaten beitragen.
MMP-8
MMP-8 ist ein Enzym, das beim Abbau von Kollagen im Zahnhalteapparat eine zentrale Rolle spielt. Erhöhte Werte können auf frühzeitige Zahnfleischentzündungen oder beginnende Parodontitis hinweisen – oft noch bevor die Schäden klinisch sichtbar werden. Die Messung von MMP-8 ermöglicht so eine frühe Diagnose und gezielte Behandlung, um Zähne und Kiefer gesund zu erhalten.
RANTES/CCL5
RANTES (CCL5) ist ein immunologischer Entzündungsmarker, der auf chronische Entzündungsprozesse hinweisen kann. In der Zahnmedizin liefert er wichtige Hinweise auf stille Entzündungen, immunologische Belastungen und mögliche Störfelder im Mundraum.
Weitere wichtige Labordiagnostische Marker
Vitamin B12
Vitamin B12 spielt in der Zahnmedizin eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Mundschleimhaut und der Nerven. Ein Mangel kann sich durch Symptome wie Glossitis (entzündete, brennende Zunge), Mundwinkelrhagaden, Aphthen, Schleimhautatrophie oder verzögerte Wundheilung äußern. Zudem können Parästhesien im Mundbereich auftreten.
Parathormon
Parathormon beeinflusst den Knochenstoffwechsel und damit die Knochenheilung nach Zahnextraktionen sowie die Osseointegration von Implantaten. Erhöhte oder erniedrigte PTH-Spiegel können die Knochenqualität und Regeneration beeinträchtigen und das Risiko für verzögerte Heilung oder Implantatverlust erhöhen. Daher ist ein stabiler Kalzium- und Vitamin-D-Haushalt für erfolgreiche chirurgische Eingriffe in der Zahnmedizin wichtig.
Vollblut-Mineralanalyse
Die Vollblut-Mineralanalyse dient zur Bestimmung des Mineralstoffstatus im gesamten Blut und gibt Aufschluss über die langfristige Versorgung des Körpers. Im Unterschied zur Serum-Analyse spiegelt sie besser die intrazellulären Mineralstoffspeicher wider. In der Zahnmedizin kann sie hilfreich sein, um Störungen im Mineralhaushalt zu erkennen, die die Knochenheilung, Wundregeneration und den Erfolg von Zahnextraktionen oder Implantationen beeinflussen können.
Magnesium + Zink
Magnesium ist wichtig für den Knochenstoffwechsel, die Muskel- und Nervenfunktion sowie für die Wundheilung nach zahnärztlichen Eingriffen. Ein Mangel kann die Knochenqualität und Regeneration beeinträchtigen.
Zink spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr, Zellteilung und Gewebereparatur. In der Zahnmedizin unterstützt es die Wundheilung, reduziert Entzündungen und ist wichtig für die Integrität der Mundschleimhaut sowie den Erfolg von Extraktionen und Implantaten.
CAL- Protectin
Calprotectin ist ein Entzündungsmarker, der vor allem von aktivierten neutrophilen Granulozyten freigesetzt wird. Er dient als sensitiver Hinweis auf entzündliche Prozesse im Körper. In der Zahnmedizin kann ein erhöhter Calprotectin-Wert auf aktive Entzündungen, Infektionen oder eine gestörte Heilung deuten
OsteoCalcin
Osteocalcin ist ein von Osteoblasten gebildetes Protein und ein Marker für den Knochenstoffwechsel. Es spiegelt die Knochenneubildung wider und ist daher in der Zahnmedizin relevant für die Beurteilung der Knochenheilung nach Zahnextraktionen und der Osseointegration von Implantaten.
Zonulin
Zonulin ist ein Protein, das die Durchlässigkeit der Darmbarriere reguliert. Ein erhöhter Zonulin-Spiegel kann auf eine gestörte Darmbarriere („Leaky Gut“) hinweisen, was systemische Entzündungen fördern kann. In der Zahnmedizin ist dies relevant, da chronische Entzündungszustände die Wundheilung nach Zahnextraktionen oder Implantationen negativ beeinflussen und das Risiko für periimplantäre Komplikationen erhöhen können.