Leiden Sie regelmäßig unter Migräne oder wiederkehrenden Kopfschmerzen, und bislang konnte niemand die Ursache finden?
Vielleicht liegt die Antwort nicht dort, wo Sie bisher gesucht haben. In der biologischen Zahnmedizin wissen wir: Nicht jede Belastung ist sichtbar, aber sie wirkt. Und manchmal beginnt der Weg zur Linderung genau dort, wo man ihn am wenigsten vermutet, im Mundraum, im Kiefergelenk oder in einem entzündeten Zahnbett.
Frauen sind häufiger betroffen, aber warum?
Migräne ist eine Volkskrankheit. Doch sie ist alles andere als gleich verteilt.
Zwei von drei Migränebetroffenen sind weiblich. Hormonelle Schwankungen, Stressbelastung, Zyklusveränderungen oder auch Autoimmunprozesse wirken sich bei Frauen oft stärker auf das Nervensystem aus, auch auf das sensible Trigeminussystem, das bei Migräne eine zentrale Rolle spielt.
Eine aktuelle australische Studie hat erstmals systematisch untersucht, ob die Mundgesundheit mit Migräne- und Schmerzmuster bei Frauen zusammenhängt.
Das Ergebnis ist eindeutig:
Frauen mit schlechter Mundgesundheit hatten eine 60 % höhere Wahrscheinlichkeit, unter mittelstarken bis starken Schmerzen, insbesondere Migräne, zu leiden.
(University of Sydney, 2025)
Was im Mund geschieht, betrifft den ganzen Körper
Zähne, Zahnfleisch, Kiefer: sie sind nicht nur funktionale Strukturen, sondern auch eng vernetzt mit dem Immunsystem, dem Nervensystem und dem Hormonsystem. Besonders im Bereich der Migräne zeigt sich, wie entzündliche Prozesse im Mund systemisch wirken können.
Die Studie verdeutlicht:
- Bereits geringfügig eingeschränkte Mundhygiene kann eine mikrobielle Dysbalance auslösen.
- Bakterien wie Fusobacterium oder Solobacterium können entzündungsfördernde Substanzen freisetzen.
- Diese wiederum reizen Rezeptoren entlang des Trigeminusnervs, eine bekannte Schaltstelle bei Migräne.
Migräne und Parodontitis: die stille Verbindung
Auch eine frühere Untersuchung bestätigt diesen Zusammenhang:
Frauen mit unbehandelter Parodontalerkrankung zeigten signifikant häufiger Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die chronische Aktivierung des Immunsystems durch orale Entzündungen wird als einer der zentralen Mechanismen diskutiert.
Besonders tückisch: Diese Entzündungen verlaufen oft still, also ohne deutliche Symptome wie Schmerzen oder Zahnfleischbluten, belasten aber dauerhaft das Nervensystem und fördern eine systemische Entzündungsneigung.
Biologische Zahnmedizin: Schauen, wo sonst niemand sucht
In unserer biologischen Zahnarztpraxis (1060 Wien) nehmen wir solche Zusammenhänge ernst, gerade bei Frauen, die schon viele Stationen durchlaufen haben und dennoch unter Schmerzen leiden.
Wir untersuchen sorgfältig:
- Ob still aktive Entzündungsherde im Kiefer (FDOK/NICO) vorliegen
- Ob es Hinweise auf Bruxismus oder muskuläre Fehlspannungen gibt
- Ob Materialunverträglichkeiten vorliegen (z. B. gegen Metalle)
- Wie Ihre individuelle Mikrobiom-Situation im Mund aussieht
- Und ob systemische Trigger wie Stress, Zyklus oder hormonelle Dysbalancen mitwirken
Dafür nutzen wir u. a.:
- CaviTAU®-Ultraschalldiagnostik (strahlungsfreie Darstellung von Knochenherden)
Ganzheitlich denken heißt: Sie sehen, hören und ernst nehmen
Vielleicht gehören auch Sie zu den vielen Frauen, die sich schon lange fragen, warum der Körper nicht zur Ruhe kommt.
Wir sehen häufig Patientinnen, die jahrelang unter Migräne leiden, ohne dass je jemand den Mundraum als mögliche Ursache in Betracht gezogen hat.
Dabei sprechen Zähne, Immunsystem und Nervensystem eine gemeinsame Sprache.
Wir hören genau hin, und handeln.
Wenn Migräne im Mund beginnt
Migräne ist kein Zufall. Und sie ist auch kein Schicksal, das man einfach hinnehmen muss.
Gerade bei Frauen lohnt sich ein differenzierter Blick, dorthin, wo klassische Diagnostik oft aufhört. In der biologischen Zahnmedizin suchen wir nach den stillen Verursachern: im Kiefer, im Mikrobiom, im Material.
Wir wissen, dass viele Frauen mit chronischen Beschwerden bereits eine lange Reise hinter sich haben.
Darum ist es uns besonders wichtig, dass Ihr Besuch bei uns entspannt, klar und begleitet verläuft:
- Sanfte Behandlungskonzepte: individuell abgestimmt, mikrobiomfreundlich, schonend für Körper und Psyche
- Vertrauen durch Aufklärung: Wir erklären Ihnen jeden Schritt, in verständlicher Sprache, ohne Zeitdruck
- Eine Atmosphäre zum Durchatmen: modern, ruhig und bewusst gestaltet
- Persönliche Begleitung: Sie stehen im Mittelpunkt, mit Ihrer Geschichte, Ihren Fragen und Ihrem Tempo
Denn nur wenn Sie sich sicher fühlen, kann Heilung Raum bekommen.
Sie möchten wissen, ob Ihre Zähne, Ihr Kiefer oder Ihre Mundgesundheit zur Ursache Ihrer Migräne beitragen?
Wir begleiten Sie mit Zeit, fundierter Diagnostik und einem offenen Ohr.
Quellen:
- Durand et al. “Association Between Periodontal Disease and Migraine.” Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology and Oral Radiology 124, no. 4 (2017): S.324–330.
- University of Sydney. “Poor Oral Health Linked with Body Pain and Migraines in Women.” Frontiers in Pain Research, April 2025





